September 2018

Afrikanische Schweinepest rückt näher

Afrikanische Schweinepest rückt näher

Die TKV OÖ ist für den Ernstfall gerüstet.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa aus und kommt der österreichischen Grenze immer näher. Zuletzt wurde nur 12 km von der deutschen Grenze entfernt ein totes infiziertes Wildschwein in Polen bestätigt, wo seit Jahresbeginn rund 140 ASP-Fälle registriert wurden. Bei der TKV OÖ ist man für das „Worst-Case-Szenario“ gerüstet und kann mit dem geeigneten Equipment einer Ausbreitung der ASP entgegentreten.

 

 

Runder Tisch mit Land OÖ

Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Wird die Krankheit hierzulande bei einem Wild- oder Hausschwein nachgewiesen, drohen allerdings Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien und damit massive wirtschaftliche Auswirkungen. Grund genug für Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger einen Runden Tisch einzuberufen und die Präventionsmaßnahmen des Landes zu akkordieren, um auf die Folgen eines ASP-Ausbruchs bestmöglich vorbereitet zu sein. Für die TKV OÖ nahmen Geschäftsführer Friedrich Hausberger und Produktionsleiter Gerhard Klein an der Expertendiskussion teil. Inhaltlich geführt von Landesveterinärdirektor Thomas Hain besprachen die Mitarbeiter der Abteilung Ernährungssicherheit und Veterinärwesen des Landes OÖ sowie die Vertreter von der TKV OÖ, der Fleischerinnung, der Schweinebörse, der Ferkelerzeuger, der Wirtschaftskammer und der Landwirtschaftskammer OÖ die unterschiedlichen Bedrohungsszenarien und Maßnahmenpakete für die betroffenen Branchen.

 

 

Seuchenprävention: Wir sind gerüstet

Der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest muss präventiv und mit den geeigneten Methoden erfolgen. Die TKV OÖ setzte dafür schon im Vorfeld Aktivitäten und ist für den Krisenfall bestmöglich vorbereitet:

 

  • Wir stehen in laufendem Austausch mit der Veterinärbehörde und stimmen uns eng mit dieser ab.
  • Sämtliche Abläufe, die im Falle des ASP-Ausbruchs in Gang gesetzt werden, wurden nach dem Runden Tisch überprüft und sind jederzeit einsatzbereit.
  • Neue Anschaffungen, wie z. B. eine Desinfektionsschleuse, ergänzen das vorhandene TKV-Seuchen-Equipment.
  • Die TKV-Mitarbeiter wurden sensibilisiert und geschult.